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Wärmepumpen-Lexikon

F

Ferndiagnose

Zugriff auf den Wärmepumpenmanager über eine Telefonverbindung. Eine spezielle Software ermöglicht bei entfernt stehenden Wärmepumpen den Zugriff über eine PC-Modemverbindung zur Betriebsanalyse durch den Kundendienst.

Fußbodenheizung

Warum Fußbodenheizung? Die Gründe für den verstärkten Einsatz dieses Heizsystems sind vielseitig. Gegenüber konventionellen Anlagen gibt eine Fußbodenheizung eine milde, gleichmäßige Wärme über die gesamte Bodenoberfläche ab und schafft somit ein größeres Behaglichkeitsempfinden.

Fußbodenheizungen werden mit energiesparender Niedertemperatur betrieben. Technisch lässt sich das am einfachsten so erklären: Da der gesamte Fußboden als große Heizfläche fungiert, kommen diese Systeme mit geringeren Heizwasservorlauftemperaturen (ca. 30 °C) aus. Da sich die Wärme gleichmäßig vom Boden über den Raum verteilt, fühlen Sie sich bei 20 °C Raumtemperatur so wohl wie in einem konventionell beheizten Raum mit 22 °C. Unterm Strich ein doppelter Spareffekt. Die insgesamt niedrige Temperatur im System minimiert die Wärmeverluste. Das spart Energie und Kosten. Und auch das "persönliche Wärmeerlebnis" senkt die Kosten, denn bereits eine um 1 °C niedrigere Raumtemperatur bedeutet ca. 6 % Energieersparnis.

Der Bodenbelag sollte bereits in die Planung der Heizanlage mit einfließen. Bei der Wahl des Bodenbelages sind Produkte mit geringem Wärmeleitwiderstand z.B. Fliesen zu bevorzugen, um die benötigten maximalen Vorlauftemperaturen möglichst gering zu halten. Dies sorgt für höchstmögliche Energieausnutzung. Wechselt der Hausbesitzer später einmal den Bodenbelag, bleibt bei fachgerechter Ausführung die Leistungsfähigkeit der Heizanlage selbstverständlich erhalten.

Grundsätzlich sind bei der Wahl des Bodenbelags keine Grenzen gesetzt.

Geeignet sind: