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Wärmepumpen-Lexikon

P

Passivhaus

Das Passivhaus beschreibt ein Gebäude in energiesparender Bauweise bei dem durch höchste Qualität von Gebäudehülle und Haustechnik der Wärmebedarf so weit verringert wurde, dass neben einer hoch effizienten Wärme-Rückgewinnung durch ein komfortables und leistungsstarkes Lüftungssystem die "kostenlosen" Energiebeiträge ausreichen, um das Gebäude angenehm warm zu halten.

Diese kostenlosen Energiebeiträge sind:

Eingestrahlte Sonnenenergie durch große Fenster, Eigenwärme der Personen im Haus, Wärmeabgabe von Räumen und Geräten im Haus.

Der geringfügig verbleibende Heizwärmebedarf kann über eine Nacherwärmung der Zuluft oder durch gespeicherte Sonnenwärme gedeckt werden. Die folgenden, wesentlichen Merkmale eines Passivhauses genügen, um den Passivhaus-Standard zu erreichen:

Pufferspeicher

Der Einbau eines Pufferspeichers ist grundsätzlich zu empfehlen, um die Laufzeiten der Wärmepumpe bei geringer Wärmeanforderung zu verlängern.

Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen ist ein Pufferspeicher zwingend erforderlich, um im Abtaubetrieb (Regelroutine zur Beseitigung von Reif und Eis am Verdampfer) eine Mindestlaufzeit von 10 Minuten zu gewährleisten.