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Wie gut eine Heizanlage die im Brennstoff enthaltene Energie in Wärme umsetzt, erkennen Sie an mehreren Kennzahlen: Die erste ist der so genannte Abgasverlust. Er wird bei der jährlichen Emissionsmessung vom Bezirksschornsteinfeger gemessen und auf dem Messprotokoll vermerkt. 12 Prozent Abgasverlust bedeuten, dass rund ein Achtel der verbrauchten Energie ohne Nutzen durch den Kamin verschwinden. Dieser Wert ist auch ausschlaggebend für die Austauschfristen (s.u.).
Vor allem bei sehr alten Kesseln, zum Beispiel bei auf Gas oder Ölbetrieb umgebauten Umstellbrandkesseln, sind die sogenannten Oberflächenverluste noch größer als die Abgasverluste. Oberflächenverluste sind der Teil der Wärme, der durch die schlechte Dämmung von Heizkessel und Warmwasserspeicher verloren geht. Durchschnittlich macht das bei einem alten Kessel rund 18 Prozent der eingesetzten Energie aus. Hinzu kommen noch einmal 5 Prozent verschwendeter Brennstoff durch unnötiges Auskühlen des Kessels. Zusammen mit dem Abgasverlust gehen also etwa 32 - 35 Prozent der teuer bezahlten Energie verloren und sorgen statt für warme Räume für eine Belastung der Erdatmosphäre (Stichwort Treibhauseffekt).
Am einfachsten ermitteln Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Heizkessels über das Messprotokoll des Schornsteinfegers, das meistens auch auf einem Aufkleber am Heizkessel notiert ist. Dort steht auch, wann der Oldie spätestens das Feld räumen muss. Und das ist gar nicht mehr so lange hin. Denn je nach Leistung der Anlage (gemessen in Kilowatt / kW) und ihrer Qualität (gemessen am Abgasverlust in %) müssen alte Heizkessel ausgetauscht werden.
Seit dem 1. Oktober 2007 ist die Neufassung der Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden als novellierte Energieeinsparverordnung EnEV 2007 in Kraft.
Demnach besteht gemäß §10 der Verordnung die Frist, bis zum 31. Dezember 2008 veraltete Heizkessel außer Betrieb zu nehmen.
Unabhängig davon bedeutet jeder Tag den Sie warten, dass Sie bares Geld zum Schornstein hinaus heizen.
Die Vernunft gebietet, dass sich der Betreiber in Anbetracht der hohen Brennstoffkosten besser heute als morgen für die Modernisierung der veralteten Heizungsanlage und die damit verbundene deutliche Reduzierung der Betriebskosten entscheidet. Wärmepumpenhersteller, wie Glen Dimplex bieten heute Systeme an, bei denen Wärmepumpe, Warmwasserbereitung und Regelung bereits vom Werk optimal aufeinander abgestimmt sind.