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Diese Betriebsart deckt den Wärmebedarf des Gebäudes das ganze Jahr über – 100%ig – allein. Dieser Anwendungsart sollte daher - soweit möglich - der Vorzug gegeben werden. Üblicherweise werden Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpen monovalent betrieben. Aber auch der monovalente Betrieb von Luft/Wasser-Wärmepumpen ist möglich, aber nicht immer sinnvoll.
Die Wärmpumpe alleine deckt den Großteil der benötigten Wärmeleistung ab. An wenigen Tagen ergänzt bei tiefen Außentemperaturen (< -5°C) ein elektrischer Heizstab die Wärmepumpe. Beide Wärmeerzeuger werden mit einer Energieform (Strom) betreiben, also monoenergetisch. Diese Betriebsart ist bei der Wärmequelle Luft sinnvoll, da die Erhöhung der Jahresvollbenutzungsstunden keine Vergrößerung der Wärmequellenanlage zur Folge hat. Bei Luft/Wasser-Wärmepumpe-Heizungsanlagen werden erfahrungsgemäß mehr als 95 % des Jahresheizenergiebedarfs durch die Wärmepumpe alleine erzeugt.
Die Wärmepumpe deckt den Wärmebedarf zum größten Teil allein. Bei sehr tiefen Außentemperaturen arbeiten Wärmepumpe und der zweite Wärmeerzeuger, z. B. eine Ölheizung, zusammen. Diese Betriebsart kommt bei der Renovierung von Altbauten unter Beibehaltung des vorhandenen Kessels zum Einsatz.